B2B MARKETING IN ZEITEN VON CORONA

B2B Marketing

Die Politik appelliert in der Pandemie an Unternehmen, Mitarbeiter verstärkt im Homeoffice zu beschäftigen, um die Infektionszahlen zu reduzieren. Deren Abwesenheit an der betrieblichen Arbeitsstelle sowie die vorübergehende Aussetzung großer Fachmessen erfordern im B2B-Marketing also andere Kommunikationswege. Dafür braucht es keine wochenlangen Vorbereitungen oder die Absprache eines großen Budgets. Es gibt auch kleine aber effektive Lösungen.


 
1. VERANSTALTEN SIE EINE HAUSMESSE

Fachmessen im größeren Stil werden vermutlich frühestens im dritten Quartal wieder stattfinden können. Kleine Hausmessen mit einer sehr begrenzten Teilnehmerzahl und Beschränkung auf geladene Gäste aus der Region sind hingegen schon früher denkbar. Und umsetzbar. Präsentieren Sie Ihre Produktneuheiten verantwortungsvoll in kleinem Rahmen, unter den gebotenen Hygiene- und Sicherheitsbedingungen und vielleicht in mehreren Slots. Wählen Sie Ihre Adressaten sorgfältig aus: Beschränken Sie sich auf Key Accounts und High Potentials. Betonen und erläutern Sie in der Einladung Ihr Konzept für eine sichere Hausmesse. Und richten Sie für diejenigen Adressaten, die von einem Besuch derzeit noch absehen möchten, als Alternative vielleicht einen virtuellen Showroom ein.

 
2. BIETEN SIE ONLINE-MEHRWERTE

Alle Zielgruppen sind in Corona-Zeiten verstärkt in digitalen Kanälen unterwegs. Sie sind erprobt im Umgang mit Sozialen Medien und virtuellen Meeting-Formaten – haben unter Umständen sogar eine Affinität dafür entwickelt. Weil sie jederzeit Zugriff auf Informationen haben. User suchen Nutzwerte im Netz – und das mit möglichst wenigen Klicks. Denn die vielerorts verordnete Kurzarbeit erlaubt keine langen Recherchen im World Wide Web. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Zielgruppe die Informationen Ihres Unternehmens schnell und unkompliziert abrufen kann. Schreiben Sie Blog-Beiträge oder laden Sie Whitepaper auf Ihre Website. Stellen Sie informative Präsentationen zum Download bereit, veranstalten Sie Online-Workshops oder Diskussions-Foren zu einem aktuellen Thema. Suchen Sie den Austausch mit Ihrer Zielgruppe!

 
3. NUTZEN SIE SOCIAL MEDIA

In Zeiten von Social Distancing können Sie prima über die so genannten Sozialen Medien mit Ihrer Zielgruppe in Kontakt treten. Facebook, Instagram, Twitter und Linkedin bieten eine enorme Reichweite, auch vielleicht antiquiert erscheinende Xing-Gruppen sind nicht zu unterschätzen. Botschaften, die Sie posten und twittern sollten nicht den Verkaufsabschluss als oberstes Ziel haben. Vielmehr gilt es, Empathie, Sympathie und Markenwerte zu kommunizieren. Das gelingt nicht mit Marketing-Floskeln, sondern mit einer authentischen Schreibe. Gehen Sie auf aktuelle Herausforderungen und Bedürfnisse ein, bieten Sie Perspektiven, verbreiten Sie Mut! Für authentischen, nützlichen Content nehmen sich User durchaus auch mal Zeit - Videos etwa schaut man sich im Homeoffice eher an als im Großraumbüro.

 
4. BEFRAGEN SIE IHRE KUNDEN

Setzen Sie die bei der Kundenansprache nicht nur auf eigene Botschaften! Nutzen Sie die Gelegenheit, Kunden nach ihren Bedürfnissen zu fragen. Was brauchen Kunden in der gegenwärtigen Situation, und was vielleicht nicht? Fragen Sie offensiv, was Ihre Kunden sich von Ihrem Unternehmen wünschen – jetzt und in der Zukunft. In der Zeit nach der Pandemie.